Fußbad gegen Schweißfüße

Ein Fußbad hat eine besonders gute Wirkung gegen Schweißfüße und sollte idealerweise in der Kombination mit, zum Beispiel einem Fuß Deo, eingesetzt werden. Dadurch kann der lästige Geruch nicht nur eingedämmt, sondern auch vorgebeugt werden.

Fußbad gegen Schweißfüße
Verschiedene Zusätze in einem Fußbad, wie zum Beispiel Wodka, können gegen Schweißfüße helfen.

Jeder, der unter Schweißfüßen leidet der weiß, dass dies durchaus sehr unangenehm sein kann. Besonders an warmen Tagen, wenn mal offene Schuhe tragen möchte, kann dies recht unangenehm, schon gar peinlich werden. Wenn Sie dagegen etwas tun möchten, dann empfiehlt sich ein Fußbad gegen Schweißfüße.

Beim Fußbad werden die Füße in warmen Wasser gebadet, welches mit einem Fußbad Zusatz angereichert wird. Damit dieser Zusatz seine Wirkung gegen Schweißfüße entfalten kann, muss er in seiner Eigenschaft antitranspirant, antibakteriell uns astringent (zusammenziehend) sein. Wir schauen uns nachfolgend einige Fußbäder gegen Schweißfüße genauer an.

Wodka Fußbad gegen Schweißfüße

Alkohol ist nicht umsonst in sehr vielen Pflegeprodukten enthalten, denn dieser ist vor allem für seine astrigente und antibakterielle Wirkung bekannt. Also die perfekte Eigenschaft um den Wodka für ein Fußbad gegen Schweißfüße zu nutzen.

Der Alkohol im Fußbad trocknet die Füße aus und entfernt die Talgschicht. Dadurch kann der Gestank der Füße sehr schnell eliminiert werden. Auch wurde eine verminderte Schweißbildung für die nächsten paar Stunden festgestellt, die jedoch mit der Zeit wieder nachlässt.

Zu beachten ist, dass der Wodka die Füße sehr stark austrocknet. Nach dem Fußbad sollte daher eine sehr feuchtigkeitsspendende Creme auf die Füße aufgetragen werden. Als Alternative kann auch, statt einem Fußbad, der Wodka direkt mit einem Tupfer auf die Füße aufgetragen werden.

Wir empfehlen diese Fußbäder*

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Kaliumpermanganat Fußbad

Kaliumpermanganat ist ein Kaliumsalz, welches ohnehin in sehr vielen Deodorants und Desinfektionsmitteln enthalten ist. Durch seine oxidierende Wirkung hilft es besonders gut gegen Fußpilz.

Aber auch gegen stinkende Füße kann mit Kaliumpermanganat bestens vorgesorgt werden. Früher konnte dieses Produkt als Granulat gekauft werden, welches sogar in komplette Ganzkörper-Bäder zugegeben wurde. Inzwischen kann man es nur noch als flüssige Lösung erwerben.

Für ein Fußbad gegen Schweißfüße wird die Lösung einfach mit in das Wasser gegeben und dann werden ca. 15 bis 20 Minuten die Füße darin gebadet. Nach der Behandlung sollte eine Feuchtigkeitscreme aufgetragen werden.

Apfelessig

Dem Apfelessig wird eine Vielzahl gesunder Wirkungen nachgesagt. Er ist daher auch ein gängiges Produkt bei der Anwendung eines Fußbades. Apfelessig tötet Bakterien ab und reduziert das Schwitzen der Haut. Schweißfüße können damit optimal eingedämmt werden.

Das Gute am Apfelessig Fußbad ist, dass er sehr günstig ist. Daher kann man durchaus eine halbe Tasse Apfelessig in ca. 2 Liter warmes Wasser einfüllen und dann die Füße ca. 20 Minuten darin baden. Die Anwendung kann bei belieben jeden Tag wiederholt werden.

Genau wie beim Wodka, kann der Apfelessig aber auch direkt auf die Füße und besonders zwischen den Zehen aufgetragen werden. Nach der Anwendung sollten die Füße gut getrocknet und eingecremt werden.

Mundwasser / Listerine

Es hört sich im ersten Moment etwas komisch an, aber auch Mundwasser, zum Beispiel Listerine sind antiseptisch, also töten Bakterien ab und verkleinern die Poren (astringent). Dadurch wird die Menge an Schweiß reduziert, die durch die Poren austreten kann. Zudem ist im Mundwasser meist Ethanol enthalten, welches sogar Fußpilz abtöten kann und die Schweißfüße eliminiert.

Das Mundwasser kann je nach Belieben direkt in das Fußbad gegeben oder anschließend direkt auf die Füße aufgetragen werden. Für eine Fußbad ist ein Mischungsverhältnis von 1:4 zu empfehlen, also ein Teil Mundwasser und vier Teile Wasser.

Salzbad

Ein Klassiker dürfte wohl das Fußbad mit Salz gegen Schweißfüße sein. Es pflegt nicht nur die Haut, sondern wirkt antitranspirant und antibakteriell. Es ist extrem günstig und in nahezu jedem Haushalt vorhanden.

Für die Anwendung wird ein Mischungsverhältnis von einer Tasse Salz auf ca. 3 Liter Wasser empfohlen. Wer kein klassisches Salz verwenden möchte, der kann sich auch spezielle Fußbadekristalle online bestellen. (Siehe auch: Bittersalz Fußbad)

Backpulver und Teebaumöl

Backpulver und Teebaumöl sind in der Kombination gegen Schweißfüße unschlagbar. Sie können zusammen entweder als Fußbad oder direkt angewendet werden. Zu empfehlen ist dabei eine Packung Packpulver und einige Tropfen Teebaumöl mit ca. 3 Liter Wasser zu mischen und die Füße 20 Minuten darin zu baden. Anschließend können die Füße auch direkt mit Teebaumöl einmassiert werden.

Im Backpulver ist (Natriumhydrogencarbonat) oder Kaliumhydrogencarbonat enthalten, welche nachweislich Bakterien und Gerüche abtöten. Ebenfalls sofort Backpulver für eine weiche Hornhaut und mach die Füße geschmeidig.

Teebaumöl ist ein sehr wirksames Mittel und stark entzündungshemmend. Es enthält viel Vitamin A und wirkt antiseptisch. Teebaumöl hilft daher gegen Entzündungen, spendet Feuchtigkeit und bekämpft sogar Fußpilz.